Wie die Grippe von der Erkältung erkennen

Mit jeder Abkühlung und mit jedem Aprilwetter kommt der Zeitraum des Hustens, Schnupfens, erhöhter Temperatur, Virosen und der Grippe. Manche von uns gehen mit oben genannten Problemen zum Arzt nicht, denn sie behandeln sie nach den Ratschlägen unserer Omas und nach ihren eigenen Erfahrungen. Andere wissen sich mit ihrem Problem keinen Rat und so gehen zum Arzt auch mit kleinen Problemen.

Grippe oder Erkältung?

Ehrlich gesagt ist keine der angeführten Varianten schlecht. Möglicherweise werden Sie lachen und den Kopf schütteln, weil Sie doch zum Arzt „mit jeder Dummheit” nicht gehen werden, aber manchmal kann besser sein den Arzt lieber zu besuchen. Fragen Sie warum? Sagen Sie sich, dass Sie die Erkältung oder Grippe selbst ausheilen? Dann lesen Sie weiter.

Das Problem liegt nämlich darin, dass man fähig ist, sowohl die Erkältung als auch Grippe selbst zu Hause auszuheilen und wenn man genug Erfahrungen hat, um zu wissen, wie beide zu behandeln, dann erkennt man wahrscheinlich auch Grippe und Angina. Es gibt nämlich einen wesentlichen Unterschied nicht nur in Symptomen, sondern auch in Behandlungmethoden, weil beide Krankheiten andere Ursachen haben. Grippe ist viralen Ursprungs, aber Angina des bakteriellen. Und gerade auf diesem Vergleich kann man den Unterschied zwischen der Erkältung und Grippe zeigen. Wenn die Grippe mit der Angina nicht zu verwechseln ist, so ist die Erkältung mit der Grippe auch nicht zu verwechseln.

Was ist Erkältung, also Virose

Die Erkältung ist eine unkomplizierte Virusinfektion der oberen Atemwege. Unter die Symptome gehören das Niesen und Schnupfen. Die Erkältung wird oft von Kratzen im Hals und leicht erhöhter Temperatur begleitet.

Was ist Grippe

Grippe ist verursacht durch Grippevirus, das durch Tröpfcheninfektion verbreitet wird. Dieses Virus betrifft am häufigsten die Atemwege. Die Inkubationszeit von Grippe kann nur einige Stunden lang sein oder auch einige Tage, oft bis zu drei Tage. Grippe ist im Unterschied zu Angina hoch ansteckend und deshalb sollte der Kranke in keinem Kontakt mit anderen Leuten sein. Er sollte sich vielmehr zu Hause im Bett aufhalten und sich kurieren.

Grippe kennzeichnet sich durch hohes Fieber und Muskel–, und Gelenkschmerzen. Bei der Grippe quält einen oft trockener Husten und unser Körper ist insgesamt müde und tut uns weh.

Wie die Erkältung von der Grippe erkennen

Auf beide Gebrechen haben Sie sich sicher schon eigene Meinung gemacht. Nun fasse ich Ihnen die Punkte zusammen, in denen sich die Erkältung und Grippe unterscheiden und durch die man erkennen kann, um welche Krankheit es sich handelt.

Niedriges vs. hohes Fieber

Das Fieber ist typisch sowohl für die Erkältung als auch für Grippe. Anderseits ist es bei Erkältung unerheblich. Es handelt sich um die erhöhte Temperatur von 37°C höchstens bis 38°C. Bei der Grippe steigt die Temperatur hoch, und zwar bis zu 40°C. So hohes Fieber setzt den Menschen außer Gefecht und man ist nicht in der Lage auf seinem üblichen Niveau zu arbeiten.

Kopfschmerz

Ein wesentliches Symptom von Grippe ist unerträglicher Kopfschmerz, der bei der üblichen Erkältung nicht erscheint. Selbstverständlich kann Ihnen der Kopf auch bei der Erkältung weh tun, dieser Schmerz stammt oft aus Schnupfen und es handelt sich eher um den leichten Schmerz, der oft selbst abklingt.

Leichter Husten vs. Reizhusten

Der Husten begleitet sowohl die Erkältung als auch die Grippe. Er ist nämlich eine Abwehrreaktion, durch die unser Körper die Atemwege löst. Einen Unterschied gibt es jedoch zwischen ihnen, denn Husten ist bei der Erkältung leicht und nicht irritierend. Aber der die Grippe begleitende Husten ist stark, irritierend und erschöpfend.

Gelenkschmerz

Ein spezifisches Symptom, dank dem man die Erkältung von der Grippe erkennen kann, ist der Gelenkschmerz. Gelenkschmerz kann auch die Erkältung begleiten, aber es handelt sich nur um leichten Schmerz. Im Gegenteil bei der Grippe geht es um ausdrucksvollen Schmerz, wegen dem man sich auch im Bett nicht umdrehen kann. 

Körperliche Müdigkeit

Die Müdigkeit begleitet zwar viele Krankheiten und oft braucht sie mit einer Krankheit nicht zusammenzuhängen. Aber die mit der Grippe verbundene Müdigkeit ist unverwechselbar, sie hängt mit hohem Fieber, unerträglichem Kopf–, und Gelenkschmerz zusammen.

Therapie und Folgen der Nichtbehandlung

Grippe führt leider unangenehme Folgen mit, wenn Sie sie nicht behandeln. Es kann zu Entzündung, Verstopfung der Hohlräume und Atembeschwerden kommen, die leider bis zum Tod führen können.

Deshalb ist wichtig die Grippe zu behandeln. Bleiben Sie zu Hause im Bett. Mit der Behandlung helfen Ihnen Antivirotika oder Chemotherapeutika, manchmal werden auch Antibiotika eingesetzt.

Autor: Markéta VlkováVeröffentlicht: 23.08.2017

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