Epilepsie
Lateinisch: Status epilepticus, Morbus sacer, Morbus divinus
Weitere Namen: Fallsucht, partielle Epilepsie, generalisierter epileptischer Anfall, Absence, Grand mal, Petit mal, Sankte oder Göttliche Krankheit
Symptome
Diagnose
Fachgebiet
Die Epilepsie (Fallsucht, partielle Epilepsie) ist eine neurologische Erkrankung. Sie macht sich durch epileptische Anfälle bemerkbar. Diese sind klinisch und subklinisch. Klinische Anfälle sind ähnlich den Bewusstseinstörungen, Änderungen in den sinnlichen Funktionen, abgeänderten psychischen Äußerungen. Den subklinischen Anfall erkennt man nur im EEG. Die Epilepsie kann angeboren oder erworben sein.
Vorkommen
An die Epilepsie leiden öfter die Männer als Frauen, an die Erkrankung leiden mehr Kinder als Erwachsene. Bei mehr als einer Hälfte der Kinderpatienten verschwindet diese Erkrankung im Verlauf der Reifezeit. Die Menschen über 60 Jahre gehören in die Gruppe, die mit der Epilepsie erhöht betroffen wird. Die Epilepsie kann in jedem Alter entstehen.
Der Entstehung der Epilepsie ist teilweise vorzubeugen. Die Basis sind gesunde Lebensart, gesunde Ernährungsweise, die Mäßigkeit im Alkoholtrinken und kein Rauchen. Epileptische Anfälle sind partiell, generalisiert oder gehören in die Gruppe der unklassifizierbaren Epilepsie.
Symptome von epileptischem Anfall
Die partielle Epilepsie kann oder muß nicht von der Bewusstseinveränderung begleitet werden. Leichte partielle Anfälle werden von keiner Bewusstseinveränderung begleitet. Sie manifestieren sich durch die Bewegungs – (Tics, Krämpfe, vorübergehende Lähmung), sensorischen (Kribbelnempfindungen, Flashvisionen, Störungen des peripherischen Sehens, Ausfälle des Sehfelds sogar Blindheit, die Symptome sind sehr variabel und es kann auch um auditive und Riechshalluzinationen gehen), vegetativen oder psychischen Symptome ( Illusionen des Durchgelebtes, Gesehenes, Gehörtes, die Gefühle des ersten Wahrnehmungserlebnisses). Partiellen Anfällen geht in der Mehrheit der Fälle die Aura voraus. Sie äußert sich als komplizierte psychische Wahrnehmungen, Nervosität, Sehstörungen oder die Flashs vor den Augen. Komplexe partielle Anfälle werden mit dem Bewusstsein begleitet. Das Einzelwesen merkt sie sich einfach nicht. So ein Anfall dauert Sekunden bis Minuten. Sehr selten hat er längere Dauer.
Bei den generalisierten Anfällen kommt es zur Bewusstseinsstörung und zu den Bewegungsäußerungen.
Ein sehr ernster Zustand ist die Anhäufung der epileptischen Anfälle. Die können 2 bis 3 Minuten dauern und schließen aneinander ohne die vorübergehende Bewusstseinrückkehr an. Dieser Zustand dauert dann länger als eine halbe Stunde. Im Fall, dass es zu etwas Ähnlichem kommt, sind die Hospitalisierung und sofortige Therapie nötig. Status epilepticus, wie man diesem Zustand sagt, erscheint erst im Erkrankungsverlauf und am häufigsten in den Fällen, wann ein Einzelwesen die Therapie auslässt.
Therapie der Epilepsie
Die Therapie sollte nicht vorbeugend eingesetzt werden. Das bedeutet, dass eine antiepileptische Therapie nur dann eingesetzt werden sollte, wenn sich die Anfälle wiederholen. Ein vereinzelter epileptischer Anfall bedeutet gleich nicht, daß die Einzelperson an die Epilepsie leidet. Es kann z.B um die Reaktion des Organismus auf die physische Ausgezehrtheit, den Schlafmangel, einfach gesagt auf außerordentliche Bedingungen gehen.
Bei der Therapie sind notwendig die Mitarbeit von der Seite des Patienten, regelmäßige Einnahme der Medikamente, völlige Abstinenz. Der Patient muß genügend schlafen, darf nicht während der Nachtstunden arbeiten.
Am Anfang beginnt der Patient das wirksamste und sicherste Medikament einzunehmen. Wenn es nicht hilft, überwechselt der Arzt zu einem anderen Medikament. Hilft auch dieses nicht, setzt man eine Kombination verschiedener Medikamente ein. Die Epilepsie ist in bestimmten Fällen auch chirurgisch zu heilen.
Bei der Epilepsie ist nötig, auf die Überdosierung mit Medikamenten, Status epilepticus und Verletzungen aufzupassen. Ein mit Medikamenten überdosiertes Einzelwesen hat die Standstörungen, Probleme mit dem Gehen, es hält kein Gleichgewicht, die Blutbildung ist bei ihm beschädigt und es erscheinen ungünstige Wirkungen auf die Leber.
Die Epilepsie greift erheblich in das menschliche Leben ein, und verschlechtert seine Qualität. Die Epileptiker haben eine beschränktere Berufswahl, sie können keinen Führerschein besitzen, durch die Medikamente sind sie müder und haben verminderte Aufmerksamkeit.




