Ohnmacht, Kollaps

Die Ohnmacht (auch Synkope, Kollaps) ist eine quantitative Bewusstseinsstörung. Sie wird durch vorübergehende Gehirnhypoxie (mangelhafte Sauerstoffversorgung) verursacht. Auf ihrer Grundlage ist das Hirn nicht genügend durchblutet und es kommt zum kurzfristigen Bewusstseinsverlust.

Kollaps

Nach der Ursache unterscheidet man zwei Hauptarten der Ohnmachten: 

  • Vasovagaler Kollaps: Er wird durch den Aufenthalt in einer heißen Umgebung mit begrenzter Luftzufuhr, durch Organismuserschöpfung, langes Stehen oder starke emotionale Aufregung verursacht.
     
  • Orthostatischer Kollaps: Er tritt im Falle des heftigen Aufstehens nach längerem Liegen oder Sitzen ein. 

Die Ohnmacht begleitet weiter die Arrhythmie, Zuckerkrankheit, epileptische Anfälle oder die Einnahme der hohen Blutdruck senkenden Medikamente. Eine Ursache kann auch Hunger und mit ihm gesenkter Zuckerspiegel im Blut sein. 

Symptome von Kollaps

Einem kurzfristigen Bewusstseinsverlust gehen Übelkeit und Schwindel voraus. Die betroffene Person ist blass im Gesicht, am Körper tritt ihr kalter Schweiß aus. Vor Augen wird es ihm dunkel und es saust ihm in den Ohren. Es treten auch Hitzewallungen, Tremor, Atemnot oder Panik auf.

Erste Hilfe

Dem Menschen, der das Bewusstsein verliert, sichert man die Zufuhr der frischen Luft, beziehungsweise lockert man ihm die Kleidung, legt kalte Umschläge an. Wenn Zustand der Ohnmacht bis zur Bewusstlosigkeit weitergeht, lagert man den Betroffenen in die stabile Seitenlage und ruft sofort den Rettungsdienst an. Die Ohnmacht an sich braucht nicht gefährlich zu sein, gefährlich sind jedoch vor allem Risiko des Falls und ernste Kopfverletzung.

Vorbeugung

Der Ohnmacht kann man durch die regelmäßige Verpflegung und Zuckerspiegelerhaltung in der Norm vorbeugen. In einer heißen Umgebung erfrischt man sich genügend und lüftet. Es bedarf der regelmäßigen Luftzufuhr. Beim langen Stehen bemüht man sich, sich leicht zu bewegen, um die Blutstauung in unteren Gliedern zu verhindern. Wenn man nach längerem Sitzen oder Liegen aufsteht, führt diesen Griff langsam durch, nicht heftig.

Autor: Simona KnotkováVeröffentlicht: 04.11.2014 · Aktualisiert: 18.06.2015

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