Malaria

Lateinisch: malaria

Weitere Namen: Malaria tropica, Tropenkrankheit, dreitägige Malaria, viertägige Malaria

Symptome

Erbrechen Fieber Fieberfrost Kopfschmerz Lichtscheu Muskelschmerz Übelkeit Zerfall der roten Blutkörperchen Zittern

Diagnose

B50 B51 B52 B53 B54

Fachgebiet

Malaria gehört zu den verbreitetsten Infektionen auf der Welt. In unserer Klimazone kommt sie nicht vor. Hiesige Fälle sind importiert aus den ausländischen Reisen besonders aus Afrika. Der Erreger der Krankheit ist das Urtierchen Plasmodium und davon gibt es mehrere Arten. Je nachdem unterscheidet sich auch Malaria, die es hervorruft.

Malaria wird von Moskitos übertragen

Symptome

Das Hauptzeichen ist der Malaria–Anfall. Dazu kommt es, wenn Plasmodia aus der Leber ins Blut geraten, infizieren Erythrozyten, die dann zerfallen. Der Anfall wird von hohem Fieber mit Fieber–, und Schüttelfrost begleitet, der im Gegensatz zum Fieber abklingt. Fieber wird durchs Malaria–Toxin ausgelöst, das das Plasmodium aus seiner Membran freisetzt. Die Anfälle wiederholen sich im Zyklus nach der Reifungszeit. Bei Malaria tropica können jedoch die Anfälle auch mehrmals pro Tag wiederkehren. Weiter erscheinen Kopf–, Gelenk–, Muskelschmerzen. Allmählich entwickelt sich bei allen Formen Anämie (Blutarmut), vergrößert sich die Milz, die zerfallene rote Blutkörperchen auffängt. Bei der schwersten Malaria tropica können auch Störung der Mikrozirkulation, Multiorganversagen auf der Grundlage der Blutgerinnungsstörung auftreten. Es kommt auch zu komatösen Zuständen, Bewusstseinsstörungen und Krämpfen.

Diagnose

Wichtig ist eine Reiseanamnese. Die Plasmodium–Tests werden mithilfe der Mikroskopie durchgeführt, wo man beschädigte Erythrozyten und Plasmodium selbst sucht, oder wird die Serologie aufs Vorhandensein der Antikörper durchgeführt.

Vorbeugung

Vor der Reise in die von Malaria bedrohten Gebiete ist geeignet sich über eine prophylaktische Behandlung zu erkundigen – Verabreichung der Antimalarika. Aber auch ihre Einnahme schützt vor Malaria zu 100% nicht. Vermeiden Sie also lieber die Orte mit den Mücken, verwenden Sie ein Moskitonetz, Repellents usw. Eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht.

Therapie

Malaria wird durch Verabreichung der Antimalarika behandelt. Es handelt sich um Präparate auf Basis von Chinin und Antibiotika, jedes wirkt auf ein anderes Entwicklungsstadium von Plasmodium.

Rekonvaleszenz

Die Rekonvaleszenz ist die Angelegenheit von mehreren Wochen. In dieser Zeit verbessert sich das Blutbild, Anämie verschwindet, Milz verkleinert sich. Funktionen aller Organe normalisieren sich. Die Erkrankung hinterlässt langfristige Immunität nicht, es ist also möglich sich mit Malaria wieder anzustecken. 

Autor: Drahomíra HolmannováVeröffentlicht: 01.02.2017

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