Ekzem

Das Ekzem ist eine, auch Dermatitis genannte Hauterkrankung. Bei dem Krankheitsausbruch handelt es sich um die juckende Hautentzündung, die von einer allergischen oder unallergischen Reaktion ausgelöst ist. Der häufige Erreger ist ein Stoff, gegen den der Organismus eines kranken Menschen allergisch ist. Die Entzündung ist nichtinfektiös, also nichtübertragbar.

Ekzem auf der Hand

Die Entzündung betrifft vor allem die Haut auf den Gliedmaßen und dem Kopf. Von Gliedmaßen sind das am häufigsten die Finger oder Gelenkpfannen (ähnlich wie beim Atopischen Ekzem). Auf dem Kopf kommt sie hauptsächlich auf dem Gesicht um den Mund, die Nase und unter den Augen vor.

Das Ekzem kann entweder durch starke Hautdehydratation oder durch die Reaktion auf einen Stoff namens Allergen entstehen. Oft handelt es sich um die Lebensmittel des exotischen Ursprungs (Zitrusfrüchte, Kiwi, Mango...) oder um Spuren der Chemikalien in der Seife, dem Parfüm, auf der im ungeeigneten Waschmittel gewaschenen Kleidung. Die allergische Reaktion können auch manche Materialien wie das Metall (Armband, Ohrringe, Besteck...) auslösen.

Während der Therapie ist nötig, diese Allergene zu finden und den Kontakt mit ihnen zu meiden. Eine richtige Therapie empfiehlt der Dermatologe, aber grundsätzlich handelt es sich um die Behandlung der roten Stellen mit den Cremes oder Salben für die Heilung der Hautekzeme. Es ist geeigneter, fettere Cremen zu benützen und diese in dünneren Schichten mehrmals täglich aufzutragen. Auf dem Markt gibt´s viele Präparate zu diesem Zweck. Wenn Sie mit einer neuen Marke anfangen, kaufen Sie sich lieber eine kleinere Packung und probieren Sie aus, ob Ihre Haut sie verträgt. Zwei bis drei Tage tragen Sie sie in kleiner Menge z.B. auf den Unterarm auf, und kontrollieren Sie den Platz. Wenn er sich färbt oder empfänglicher sein wird, probieren Sie ein anderes Präparat. Wenn nicht, können Sie sie auf betroffene Plätze im größeren Umfang auftragen.

Gewisse  Ekzemtypen sind homöopathisch zu heilen. Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die sich bemüht, die Krankheit dadurch zu heilen, was sie verursacht hat. Wenn Sie z.B. gegen Graspollen allergisch sind, wird der Homöopath Spezialist Ihren Organismus mit der kleinen Pollenmenge reizen, damit sich Ihr Immunsystem die Antikörper gegen sie entwickelt und sie ohne die Einnahme der Medikamenten abwehren kann. Bei dieser Therapie ist nötig, die Ratschläge des Fachmanns zu achten, und auf keinen Fall eigene Experimente anzustellen. 

Veröffentlicht: 09.04.2012 · Aktualisiert: 17.06.2015

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