Dickdarmkrebs

Es handelt sich um eine der häufigsten Tumorkrankheiten in der Tschechischen Republik. Im Weltmaßstab stellen wir sogar den ersten Platz dar. Schuld daran ist vor allem eine gesunde Ernährung voll von fettreichen Essen. Die Überernährung, Mangel an Bewegung, übermäßiges Alkoholtrinken und das Rauchen – das alles kann eine Mutation der Zellen im Dickdarm verursachen und anschließend die Krebswucherung. Eine wichtige Rolle spielen auch genetische Prädispositionen. Bei familiärer adenomatöser Polyposis ist z.B. das spätere Tumorvorkommen fast sicher.

Menschlicher Dickdarm

in Latein: Intestinum crassum

weitere Namen: Dickdarmkarzinom, kolorektales Karzinom, bösartiger Dikdarmtumor, maligner Dickdarmtumor

Symptome

Bauchkrämpfeerhöhte Temperaturgelbliche HautSchleim im StuhlSchwitzenVerstopfung

Diagnose

Die verbreiteste Art von Dickdarmkrebs ist kolorektales Karzinom (Adenokarzinom des Dickdarms). Sein größtes Vorkommen ist bei Menschen über 50 Jahre alt registriert, mehr als die Frauen betrifft es die Männer. Der Ort seiner Bildung ist meistens Mastdarm und Sigmadarm. Das Karzinom kann weiter in die Lymphknoten metastasieren, durch Blutkreislauf befällt es Leber, Lungen und die Knochen. Ein größeres Karzinom verursacht Darmverschluss. Unter weitere, wesentlich seltenere Dickdarmkarzinome gehören die Karzinoide (im Dünndarm, Dickdarm und im Appendix) oder z.B. Lipome (im Submukosagewebe des Darms). 

Symptome

Eins der Hauptsymptome ist die Änderung in der Entleerung. Der Durchfall wechselt sich mit Verstopfung ab, im Kot erscheinen Blut oder Schleim. Weitere der Symptome sind Appetitlosigkeit, gesamte Schwäche, Gewichtsabnahme. Der Bauchschmerz braucht nicht nötig vorhanden zu sein. Bei welcherleiem Verdacht oder der Änderung von anderweitig regelmäßiger Entleerung ist es notwendig den Arzt aufzusuchen. Wenn keine verdächtigen Symptome vorhanden sind, empfiehlt man auch so nach dem 50. Lebensjahr regelmäßige Untersuchungen zu unterziehen. Trügerisch kann die so genannte okkulte Blutung sein, wann Blut im Kot nicht mit bloßem Auge sichtbar ist. Für sein Feststellung wird ein schmerzloser Test der okkulten Blutung durchgeführt. Fürs rechtzeitige Auffangen der Krankheit wird weiter eine Palpationsuntersuchung praktiziert. 

Wenn der Arzt einen Verdacht gegen das Auftreten von Karzinom hat, wird der Patient an eine weitere Untersuchung geschickt, die die Endoskopie und Röntgen umfasst. Die histologische Analyse der abgenommenen Probe (bei Endoskopie oder Operation) gibt ein endgültiges Verdikt von der Bösartigkeit oder Gutartigkeit des Tumors. 

Behandlung von Dickdarmkrebs

Das Karzinom wird primär operativ behandelt. Bei der Lage des Karzinoms im Mastdarm wird dann am häufigsten auch Kolostomie durchgeführt. Bei ihr wird dem Kranken ein künstlicher Darmausgang gemacht. Das Karzinom an höheren Orten, wie z.B. Teile des Grimmdarms sind, löst man nach der Entfernung durch Zusammenlegung von zwei gesunden Teilen zueinander. Nach der Operation kann auch die Chemotherapie begonnen werden. Es kommt auf Umfang und Lage des Karzinoms. Wenn Patient die Krankheit rechtzeitig auffängt, hat große Hoffnung auf die Gesundung.

Vorbeugung

Keinen Krankheitsausbruch kann man durch gesunde Ernährung günstig beeinflussen. Die Ernährung sollte reich an frisches Obst und Gemüse sein, sie sollte auch Fisch enthalten. Die Zubereitung  des Fleischs und weiterer Lebensmittel soll minimal sein. Das Grillen, Braten, Backen oder Räucherung befreien die Nahrungsmittel von ihren Nährstoffen und sind zur Herausbildung der schädlichen Stoffe behilflich. Die Einschränkung und am besten vollständige Fortlassung von Alkohol und Zigaretten ist Selbstverstädlichkeit. Bei Erbkrankheiten wie familiäre adenomatöse Polyposis ist wird als eine Vorbeugung direkt der ganze Grimmdarm entfernt. Man sollte auch Fettleibigkeit vermeiden und auf genung Bewegung achten. 

Author: Simona Knotková

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