Abgespanntheit

Fur die Abgespanntheit kann man länger dauernde Organismushemmung bezeichnen, die mit der starken Müdigkeit, erniedrigter Leistungsfähigkeit, mit der Konzentrationsstörung, Schlaflosigkeit usw. verbunden ist. Physiologisch entsteht die Abgespanntheit bei der übermäßig länger dauernden psychischen auch physischen Belastung. 

Abgespanntheit

Die Abgespanntheit tritt als ein Symptom bei vielen pathologischen Zuständen auf.

  • Störungen des Nährstoff–, und Wassermetabolismus – die Abgespanntheit ist in diesen Fällen eine Folge der z.B. ungenügenden Aufnahme der Nahrung, Energie, Vitamine und Mineralstoffe, Dehydratation. Neben der ungenügenden Aufnahme kann sich auch um überschüssige Nährstoffverluste bei der gestörten Funktion des Verdauungssystems oder der Nieren handeln. 
  • Störungen der Drüsen mit Innensekretion  sind eine häufige Abgespanntheitsursache. Es handelt sich vor allem um erniedrigte Funktion der Schilddrüse und Nebennieren. Eine weitere Erkrankung, die mit Abgespanntheit verbunden ist, ist auch Zuckekrankheit.
  • Infektions–, Entzündungs–, Autoimmunerkrankungen sind auch mit der Abgespanntheit verbunden. Diese Prozesse mit aktiviertem Immunsystem erschöpfen den Organismus, seine Energiereserven, oft dämpfen sie Appetit, wodurch sie die Nahrungsaufnahme reduzieren. Erschöpfende Infektionen sind z.B. HIV oder Tuberkulose. Die Abgespanntheit schwindet aber nicht mit dem Krankheitsabklingen, oft dauert sie eine bestimmte Zeit lang, manchmal auch Monate nach der Gesundung.
  • Krebsprozesse schwächen den Organismus, verbrauchen große Energiemenge, bestehlen gesunde Zellen um Nährstoffe. Viel Energie wird auch in den Kampf gegen Krebszellen investiert. 
  • Intoxikationen, Süchte, manche Medikamente sind die Belastung für Organismus, die negativ auf einzelne Organe inkl. Gehirns wirken.
  • Blutbildungsstörungen wie. z.B. Anämie werden von der Abgespanntheit begleitet. Der Organismus wird ungenügend mit Sauerstoff versorgt, den rote Blutkörpchen übertragen. 
  • Manche psychische Störungen verursachen die Gesamthemmung. Es kann sich um z.B. depressive Zustände handeln.
  • Schlafstörungen sind eine logische Abgespanntheitsursache, wenn sich der Körper und Hirn nicht regenerieren können, die Müdigkeit nimmt zu und geht in Gesamthemmung über.
  • Entzugserscheinungen sind auch unter die Erreger der Abgespanntheit und Hemmung einzuordnen.
  • Krankheiten der Atemwege begrenzen die Organismusdurchblutung, manches Mal ist die Atmung sehr beschwerlich und erschöpfend.
  • Gefäßkrankheiten können die Abgespanntheit durch ungenügende Durchblutung hervorrufen, und dadurch auch die Verbreitung von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Geweben
  • Krankheiten der ableitenden Harnwege können von den Störungen des Wasser–, und Ionenhaushaltes begleitet werden, die dann zur Müdigkeit und Abgespanntheit übergehen können. 
  • Krankheiten des Verdauungssystems, die mit der erniedrigten Aufnahme von Nährstoffen oder mit ihrem höheren Verlust verbunden sind, inkl. der möglichen Immunsystemsaktivation.
  • Neurologische Krankheiten sind auch die Abgespanntheitserreger, besonders die neuromuskulären Krankheiten wie myastenia gravis. Die Abgespanntheit kann aber auch zusammen mit Parkinson oder Alzheimer – Krankheit auftreten. 
  • Eine separate Einheit ist dann das sog. Chronische Erschöpfungssyndrom, dessen Spezifikation so aussieht: langfristige starke Müdigkeit, Temperatur, Halsschmerz, Knotenvergrößerung, länger als 6 Monate dauernde Kopf–, Muskel–, und Gelenkschmerzen. 

Therapie

Therapie der Abgespanntheit oder Müdigkeit ist sehr kompliziert, weil es oft schwierig ist, genaue Ursache zu entdecken. Sie verderben jedoch nichts, wenn Sie regelmäßige Bewegung, im Rahmen der individuellen Möglichkeiten, regelmäßiges Erholen, richtige Atmung, Trinkplaneinhaltung u.a. probieren.

Prognose

Die Prognose hängt ganz von der Entfernung einer hervorrufenden Ursache ab. 

Author: Drahomíra Holmannová

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